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Deutsche Fanseite über The Appleseed Cast

 
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OLD CANES

Rezensionen zu Feral Harmonic

- FAZ.net

- nillson-fanzine.de

- hurricanebar.de

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- auftouren.de

- antiMusic.com (engl.)

- consequenceofsound (engl.)

- patrolmag.com (engl.)

- sputnikmusic.com (engl.)

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- Plattentests.de

- laut.de

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- sellfish.de (2006)

Rezension: Hurricanebar über Feral Harmonic

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Old Canes: Feral Harmonic

Traditionell geht es los mit einem Intro. Wunderbar schräg hierbei die Violine, die versucht Herr im Chaos gegenüber dem Schlagzeug zu werden. Oder ist es gar keine Violine sondern ein anderes Instrument? Vielleicht ein Banjo? Man kann es nicht heraushören. Aber ein passender Aufgalopp zu den folgenden elf Liedern. Elf Lieder die alle Freiheit der Welt genießen. Elf Leider die so unbeschwert klingen als ob man noch mal Kind sein darf und mit Seifenblasen die Umgebung in eine Zauberwelt verwandelt. Alleine dieses mehr als euphorische „Little Bird Courage“ bietet trotz aller Schrägheit soviel gute Laune um einem die Sonne aus dem Allerwertesten scheinen zu lassen. Jaja, ich weiß, bei Rezensionen soll es gesittet und so zu gehen. Aber wenn es so ist? Was soll ich da machen? Hey, „Last Collapse“ geht auch wieder in diese Richtung. Smileys all over the world. Das wär was.

Zuständig für diese überaus famose gute-Laune-Musik ist Chris Crisci, eigentlich Sänger bei den von mir verehrten Appleseed Cast. Schon 2002 gründete er Old Canes, von denen hier die Rede ist. Anfangs als Solo-Projekt stellte sich ein Musikerkollektiv ein welches sich gesucht und gefunden hat. Mit dabei sind unter anderem Jordan Geiger (Minus Story) am an diversen Instrumenten und Nathan Richardson (The Casket Lottery) am Schlagzeug. Wobei da noch viel mehr Leute am Schlagzeug sich auslassen durften. Ebenso wie an Cello und Saxophone. Kopf jedoch ist Chris Crisci. Erstes Album der Band erschien 2004 unter dem Titel „Early Morning Hymns“. Damals im eigenen Studio aufgenommen. Und daran hat sich auch beim zweiten Album namens „Feral Harmonic“ nichts geändert. Wieder in Eigenproduktion äußerst warm und reduziert produziert, dazu noch so viele Instrumente selbst beigepackt wie es nur geht: Cello, Mandoline, Banjo, Spielzeug-Piano, alle Gitarren und und und.

Seit 2005 hat Crisci an „Feral Harmonic“ gearbeitet. Arbeit die sich gelohnt hat Denn was sich auf den ersten Anblick benimmt wie ein großes all-umfassendes Chaos ist begeisternde Musik. Irgendwie Kindergeburtstag für Erwachsene, frei von allen Zwängen. Immer schön in Richtung Folk - mit einer Prise Pop versehen – gehend. Dazu noch mit unerwarteten Ausbrüchen versehen wie das psychedelisch-tragische Ende von „Sweet“ beweist.

Abwechslung paart sich mit Spielfreude. Freude mit Euphorie. Ausgelassenheit mit Träumerei. Energie mit Atmosphäre. Gefühlte tausend Instrumente und Ideen formen sich zu einem großen Ganzen. Einfach herrlich. Mit „Feral Harmonic“ ist Chris Crisci aka Old Canes ein wunderbar anmutendes und Spass machendes Album (auch wenn die Texte eine andere Sprache sprechen) gelungen.

Bewertung: 10/12

- Quelle: hurricanebar.de (Thomas Stein) -