THE APPLESEED CAST
Rezensionen zu Sagarmatha
- antiMusic.com (engl.)
- consequenceofsound (engl.)
- patrolmag.com (engl.)
- sputnikmusic.com (engl.)
Rezensionen zu Peregrine:
- laut.de
INTERVIEWS
Rezension: Nillson Fanzine über Feral Harmonic
Old Canes - Feral Harmonic
Nein, eine solche Platte hätte man vom Sänger der Postrock-Institution Appleseed Cast, Chris Crisci, sicher nicht erwartet. Jedenfalls nicht, wenn man sein Solodebüt unter dem Banner Old Canes nicht kennt. Denn weiter könnte die Musik auf seinem Zweitwerk „Feral Harmonic“ von der ausgefeilten Elegie Appleseed Casts nicht entfernt sein. Aber vielleicht ist gerade das logisch. Denn solo lässt Crisci ganz los, musiziert mit Freude und Euphorie ganz Lo-fi, ohne sich um eine fein aufeinander abgestimmte Dramatik zu kümmern. Grob gesagt ist der Stil der Old Canes Folkpunk, rasante Songs mit allerlei Geläut und einem Selbstverständnis, das Feinheiten nicht kümmert. Uptempo-Songs werden angereichert mit all den Instrumenten, die halt gerade verfügbar sind, Bläser und Glockenspiele, Flöten, Percussions und das reduzierteste Schlagzeug-Kit, das sich finden lässt. Freunde kamen und halfen bei allem, nur um eine geleckte Produktion kümmerte sich niemand, und das ganz bewusst. Dadurch wurde „Feral...“ zu einem rohen Spaß, mitreißend, überzeugend und euphorisch, teilweise sogar die überschnappende Dynamik Arcade Fires erreichend. Nur Anleihen an Appleseed Cast sollte halt niemand erwarten, und das, einen Antipoden zur Hauptband, entspricht ja eigentlich auch nur dem ursprünglichen Sinn von Seitenprojekten. Dabei ist „Feral...“ aber nicht bloß etwas, das einem Künstler zu gönnen ist. Es ist eine Platte, die auf den ersten Blick hingerotzt wirkt, schnell aber eine kraftvolle Substanz offenbart.
- Quelle: nillson-fanzine.de (Christian Steinbrink) -



